EuroPride returns to Germany after 25 years – Dresden to host Europe’s Pride movement in 2029

Dresden/Magdeburg, 10 October 2026. EuroPride 2029 will take place in Dresden, Germany. Pride organisers from across Europe awarded the title to CSD Dresden e.V. at the Annual General Meeting (AGM) of the European Pride Organisers Association (EPOA) in Magdeburg on Saturday. The decision brings one of Europe’s most significant LGBTIQ+ events to eastern Germany and marks the return of EuroPride to Germany for the first time since Hamburg hosted the event in 2004.

Under the motto “Turn Walls into Bridges”, EuroPride Dresden 2029 aims to bring together LGBTIQ+ communities, Pride organisations and allies from across Europe. The event will focus on visibility, human rights, solidarity and building connections across social, political and geographical divides.

The year 2029 carries particular historical significance: it marks the 60th anniversary of the Stonewall uprising in New York and the 40th anniversary of the Peaceful Revolution that led to the fall of the Berlin Wall. Both movements demonstrate the power of people standing up for freedom, dignity and their rights.

Following the announcement, Ronald Zenker, spokesperson of CSD Dresden e.V. and project lead of the EuroPride 2029 bid, said:

“We are bringing EuroPride to Dresden! Behind these few words lie an incredible amount of work, courage and trust. Today, Europe’s Pride movement has decided: in 2029, we will come together in Dresden.

For us, this is much more than winning the right to host a major event. It is a responsibility. We want to show what is possible when a community does not simply talk about walls, but starts building bridges. Between East and West. Between different experiences. Between Dresden and Europe.

The fact that Europe’s Pride movement has placed its trust in a Pride organisation in eastern Germany means an enormous amount to us. We thank everyone who believed in and supported this bid. Now the real work begins – and we cannot wait to get started.”

Patrick Orth (he/him), President of the European Pride Organisers Association, said:

“I am very happy that EuroPride is coming to Dresden and returning to Germany after 25 years. Congratulations to everyone at CSD Dresden who worked to make this happen.

This is about standing alongside queer communities in Dresden and across Saxony, supporting their work and making sure their voices are heard. Bringing Activists from all over Europe to Dresden gives us a chance to build political pressure together. We will use it to demand that the German government takes a leading role in defending human rights, in Europe and beyond.”

Sophie Koch, Germany’s Federal Commissioner for the Acceptance of Sexual and Gender Diversity (Queer Commissioner) and an ambassador for Dresden’s EuroPride bid, said:

“EuroPride 2029 in Dresden sends a powerful message from Saxony to the whole of Europe. I am absolutely delighted by this decision, especially for the many people at CSD Dresden who have worked so hard to make it happen.

Sixty years after Stonewall and forty years after the Peaceful Revolution, queer people from across Europe will gather in Dresden – a city whose history reminds us that freedom and social change must be fought for.

Especially now, we need this visibility. Pride was never just a party. Pride has always been a protest. And in 2029, Dresden will show that where new walls are being built, we will build new bridges.

This EuroPride can give courage and strength to LGBTIQ+ communities throughout Saxony and eastern Germany. And it is an invitation to Europe: Come here, see for yourselves, meet each other. Diversity belongs in Saxony. And Saxony belongs at the heart of a diverse Europe.”

Dresden’s bid has received support from civil society and political representatives at local, regional and federal levels. Alongside Sophie Koch, ambassadors include Saxony’s Deputy Minister-President Petra Köpping, Dresden’s Lord Mayor Dirk Hilbert and DJ and music producer Felix Jaehn.

With the title awarded, preparations for EuroPride 2029 will now begin. Beyond the celebrations, the organisers aim to create a lasting impact by strengthening LGBTIQ+ civil society in Saxony, eastern Germany and across Europe.

EuroPride 2029 kommt nach Dresden

Europäische Pride-Organisationen geben Dresden den Zuschlag – EuroPride kehrt nach 25 Jahren nach Deutschland zurück

Dresden/Magdeburg, 10. Oktober 2026. Die EuroPride 2029 findet in Dresden statt. Die Mitgliedsorganisationen der European Pride Organisers Association (EPOA) haben am Samstag bei ihrer Jahreshauptversammlung in Magdeburg für die Bewerbung des CSD Dresden e.V. gestimmt. Damit kommt eines der wichtigsten europäischen LGBTIQ*-Events nach Sachsen – und erstmals seit 25 Jahren wieder nach Deutschland.

Unter dem Motto „Turn Walls into Bridges“ will Dresden 2029 queere Menschen, Pride-Organisationen und Verbündete aus ganz Europa zusammenbringen. Im Mittelpunkt stehen Sichtbarkeit, Menschenrechte und der Austausch über gesellschaftliche und politische Grenzen hinweg.

Das Jahr 2029 ist dabei bewusst gewählt: Dann jähren sich die Stonewall-Proteste in New York zum 60. Mal und die Friedliche Revolution zum 40. Mal. Zwei historische Bewegungen, die zeigen, was möglich ist, wenn Menschen für Freiheit und ihre Rechte aufstehen.

Ronald Zenker, Vorstandssprecher des CSD Dresden e.V. und Gesamtleiter der EuroPride-Bewerbung, erklärt:

„Wir holen die EuroPride nach Dresden! Hinter diesem einen Satz liegen unglaublich viel Arbeit, Mut und Vertrauen. Heute hat die europäische Pride-Bewegung entschieden: 2029 schauen wir gemeinsam nach Dresden.

Das ist für uns mehr als der Zuschlag für ein großes Event. Es ist ein Auftrag. Wir wollen zeigen, was möglich ist, wenn eine Community nicht nur Mauern beschreibt, sondern Brücken baut. Zwischen Ost und West. Zwischen unterschiedlichen Erfahrungen. Zwischen Dresden und Europa.

Dass dieses Vertrauen an eine Pride im Osten Deutschlands geht, bedeutet uns unglaublich viel. Unser Dank gilt allen, die an diese Bewerbung geglaubt und sie unterstützt haben. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Und wir freuen uns darauf.“

Patrick Orth, Präsident der European Pride Organisers Association, sagt:

„Ich freue mich sehr, dass die EuroPride nach Dresden kommt und nach 25 Jahren nach Deutschland zurückkehrt. Herzlichen Glückwunsch an alle beim CSD Dresden, die dafür gearbeitet haben, dass das möglich wird.

Es geht darum, an der Seite der queeren Communities in Dresden und ganz Sachsen zu stehen, ihre Arbeit zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass ihre Stimmen gehört werden. Aktivist*innen aus ganz Europa nach Dresden zu bringen, gibt uns die Chance, gemeinsam politischen Druck aufzubauen. Wir werden sie nutzen, um von der Bundesregierung zu fordern, beim Schutz der Menschenrechte in Europa und darüber hinaus eine führende Rolle zu übernehmen.“

“

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt (Queerbeauftragte), Sophie Koch, unterstützt die Dresdner Bewerbung als Botschafterin:

„EuroPride 2029 in Dresden – das ist ein starkes Zeichen aus Sachsen an ganz Europa. Ich freue mich riesig über diese Entscheidung und vor allem für die vielen Menschen beim CSD Dresden, die mit unglaublichem Einsatz dafür gearbeitet haben.

60 Jahre nach Stonewall und 40 Jahre nach der Friedlichen Revolution kommen queere Menschen aus ganz Europa nach Dresden. An einen Ort, an dem Freiheit und gesellschaftlicher Wandel zur Geschichte gehören.

Gerade jetzt brauchen wir diese Sichtbarkeit. Pride war nie zuerst die Party. Pride war immer zuerst der Protest. Und 2029 wird Dresden zeigen: Wo neue Mauern entstehen, bauen wir neue Brücken.

Diese EuroPride kann der queeren Community in Sachsen und ganz Ostdeutschland Mut machen. Und sie ist eine Einladung an Europa: Schaut her, kommt her, begegnet euch. Vielfalt gehört zu Sachsen. Und Sachsen gehört mitten in ein vielfältiges Europa.“

Corinne Miseer, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH, sagt:

„Auch im Namen der Landeshauptstadt Dresden gratuliere ich dem gesamten Team des CSD Dresden ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg! Die EuroPride 2029 ist eine riesige Chance für unsere Stadt. Dresden wird Menschen aus ganz Europa willkommen heißen und zeigen, wie vielfältig, offen und lebendig unsere Stadt ist. Wir freuen uns darauf, die EuroPride aktiv zu unterstützen und gemeinsam mit den Organisator*innen zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen. Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Team, das mit so viel Leidenschaft und Engagement daran gearbeitet hat, die EuroPride nach Dresden zu holen.“

Die EuroPride wird seit 1992 in wechselnden europäischen Städten ausgerichtet. In Deutschland fand sie bislang in Berlin, Köln und zuletzt 2004 in Hamburg statt. Zum Programm gehören neben dem großen EuroPride March politische und kulturelle Veranstaltungen sowie internationale Formate zu Menschenrechten und Vernetzung.

Die Bewerbung des CSD Dresden wurde von zahlreichen Partner*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Kultur unterstützt. Zu den Botschafterinnen der EuroPride 2029 gehören die Queerbeauftragte der Bundesregierung Sophie Koch, Sachsens stellvertretende Ministerpräsidentin Petra Köpping, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, DJ und Musikproduzent Felix Jaehn, die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mit ihrem geschäftsführenden Vorstand Helmut Metzner, CSD Deutschland e.V., die Cellex Stiftung mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Gerhard Ehninger sowie die Arbeiterwohlfahrt Sachsen mit ihrem Landesvorsitzenden Jens Krause.

Mit dem Zuschlag beginnt nun die mehrjährige Vorbereitung. Die EuroPride 2029 soll dabei nicht nur ein großes Event werden, sondern die queere Zivilgesellschaft in Sachsen und Ostdeutschland nachhaltig stärken.